[Link zu PDF-Datei]

Montageanleitung

System STANDARD

Fußbodenheizung mit Heizestrichen

JUPITER Heizsysteme

Konstruktion System STANDARD


Konstruktion System STANDARD mit Fließestrich

Befestigen des Randdämmstreifens

Zusatzdämmung

Verbunddämmung auslegen

1 Die Montage beginnt mit dem Anbringen des Randdämmstreifens. Diesen auf den Rohboden stellen und mit dem rückseitigen Doppelklebeband ans Mauerwerk kleben. Eine neue Randdämmstreifenrolle auf Stoß (nicht in Ecken !) an die vorangegangene anfügen und die Stoßstelle abkleben.
Nur ein Randdämmstreifen, der absolut lückenlos und umlaufend an allen Raumwänden und Einbauten aufgestellt ist, verhindert Schallbrücken.

2 Beim Einsatz von doppellagigen Dämmungen wird die Zusatzdämmung bzw. Ausgleichsdämmung zuerst verlegt. Ist deren Dämmstärke größer 5 cm, wird der Randdämmstreifen auf die Zusatzdämmung gestellt.
Es dürfen keine Hohlräumen in den Ecken entstehen. Zum besseren Anschluss den Randdämmstreifen (bei Innenecken wandseitig, bei Außenecken außen) von unten ca 4 cm leicht einritzen.
Erst nach Fertigstellung des Bodenbelags darf der Randdämmstreifen abgeschnitten werden.

3 In einer äußeren Ecke mit dem Verlegen der Verbunddämmung beginnen. Die Seite mit der Folienüberlappung wandseitig anlegen. Die nächste Lage daneben auslegen, dabei die Folienüberlappung auf die vorherige Lage schieben.
Die Stoßstellen anschließend mit Klebeband abkleben. Beim Einsatz von Fließestrich auch die Folienüberlappung abkleben.

Folienstreifen des RD-Streifens festkleben

Verlegeschienen montieren

Zusammenbau der Verlegehaspel

4 Für die Wannenbildung des Estrichs den Folienstreifen der Randdämmung auf die Verbunddämmung aufkleben. Hierzu die Folie in die Ecken drücken, um einen Abriss (Ursache für Schallbrücken) bei der Estricheinbringung zu vermeiden.
In vorstehenden Ecken die Folie
etwas einschneiden und die Naht
mit Klebeband abdichten. Innenecken ebenfalls abkleben.

5 Die JUPITER Verlegeschienen mit dem rückseitigen Klebeband gemäß des Verlegeplanes aufkleben. Der Abstand der Schienen von der Wand muß so gewählt werden, daß der äußere Bogen der Verlegeart 10 cm von der Wand entfernt verläuft (siehe auch Verlegearten).
Gegebenenfalls mit der Rohrschneidezange die Schienen passend ablängen.

6 JUPITER Verlegehaspel zusammensetzen: die Transportsicherung a lösen. Die Umlenkstangen b (mit Gummikopf) aus den Koffer nehmen und außen (auf das Untergestell) schrauben. Die Führungsstangen c (mit Innengewinde) auf die Dreharme schrauben. Rohrrolle auflegen und die Führungsprofile d auf den Führungsstangen befestigen.
Damit beim Befestigen der Führungsprofile die Führungstangen nicht gelockert werden (Hebelwirkung), diese mit einer Wasserpumpenzange c festziehen.

      

JUPITER
STANDARD -Werkzeuge

      1 Rohrschneider
      2 Kalibrierer
      3 Biegefeder
      4 Verlegehaspel
      5 Pressmaschine
      6 Handpresse

Werkzeug für System STANDARD

Das JUPITER Systemrohr wird mit dem Rohrschneider 1 abgeschnitten, kalibriert 2 und evtl. mit der Biegefeder 3 in Form gebracht. Rohrrollen zur Montagehilfe von der Verlegehaspel 4 abrollen, Verbindungen mit der Pressmaschine 5 (bis 32 mm Rohr Handpresszange 6) oder Verschraubungen herstellen.

   
      

Systemrohr kalibrieren

Systemrohr am Verteiler anschließen

Systemrohr verlegen

7 Das Rohr mit dem Kalibrierer zentrieren, entgraten und in Form biegen (evtl. mit Biegefeder).Der Handkalibrierer ist auch als Kalibrieraufsatz für Akkubohrer (max. 500 U/min) einsetzbar.

8 Es muß eine umlaufende Fase von mindestens 2 mm Tiefe sichtbar sein. Bei Nichtentgraten kann durch die scharfe Rohrkante die Dichtung beschädigt werden. Systemrohr immer gerade abschneiden bzw. ablängen (kein Schrägschnitt); siehe auch `Verarbeitungsanleitung Systemrohr` (im Koffer der Verlegehaspel).

9 Am Verteiler Überwurfmutter auf das Rohr schieben, die Druckhülse gerade ins Rohrende drücken, zus. in den oberen Vorlaufverteileranschluß schieben und Überwurfmutter festschrauben (Maulschlüssel 21/24).Die gesamte Verteilerschrankfront herausnehmen. Auch nach Montage aller Heizkreise wegen Beschädigungsgefahr noch nicht wieder einsetzen.

Anbindeleitungen befestigen

Pressverbindung herstellen

Bewegungsfugenprofil montieren

10 Zuleitungen mindestens alle 2 m durch Teilschienen befestigten. Möglichst zusammen mit dem äußeren Bogen der Verlegeart befestigen.
Der Abstand zwischen Schiene und Rohrbogen darf max. 25 cm groß sein. Größere Abstände verursachen hochgehende Rohrbögen.

11 Das Ende einer Rohrrolle durch Schraub- oder Pressfittings an die nächste anschließen. Dabei die Rohrenden kalibrieren, in die Pressverbindung stecken und mit der Pressmaschine zu einer unlösbaren, dauerhaft dichten Verbindung pressen.

12 In Bewegungsfugen die Rohre mit Schutzrohr ummanteln und in die Bewegungsfugenprofile legen. Im Bereich von Wand- und Deckendurchführungen oder bei scharfkantigem Untergrund die Heizrohre ebenfalls mit Schutzrohr sichern.
Die vorgefertigten Etiketten (im Verteiler) für die Heizkreiskennung an die Verteilerabgänge kleben. Für die nachfolgende Druckprobe z.B. mit Wasser kann die Hauswasserversorgung benutzt werden (3-6 bar ausreichend).