[Link zu PDF-Datei]

Montageanleitung

System IDEAL

Fußbodenheizung im Trockenbau

JUPITER Heizsysteme

Konstruktion A10

Befestigen des Randdämmstreifens

Zusatzdämmung

Verbunddämmung auslegen

Der Untergrund muss eben und sauber sein! Wenn nötig, zuerst eine Feuchtigkeitssperrfolie und Zusatzdämmung (z.B:PS 30) verlegen. Den Randdämmstreifen IDEAL auf den Rohboden stellen und ans Mauerwerk kleben.
Ist die Zusatzdämmstärke größer 5 cm, den Randdämmstreifen auf die Zusatzdämmung stellen.
Bei Nassestricheinsatz Randdämmstreifen STANDARD verwenden. Eine neue Rolle auf Stoß an die vorangegangene (nicht in Ecken!) anfügen. Die Stoßstelle abkleben.

Zur Anpassung in den Ecken den Randdämmstreifen von unten ca 4 cm leicht einritzen (Innenecken wandseitig, Außenecken außen einschneiden).
Nur ein Randdämmstreifen, der absolut lückenlos und umlaufend an allen Raumwänden und Einbauten aufgestellt ist, verhindert Schallbrücken.

Gemäß dem Verlegeplan in einer Ecke mit ungeschnittenen Systemelementen IDEAL beginnen. Zur Montageerleichterung evtl. einige Kopfelemente mit lösungsmittelfreiem Kleber (z.B. Fliesenkleber) fixieren.
Aussparungen und unbeheizte Flächen mit Randplatten (RA-Platten) füllen.

Systemelemente anpassen

Verlegehaspel zusammensetzen

Systemrohr kalibieren

Die Systemelemente nach Bedarf in Längs- oder Querrichtung an den Sollbruchstellen (ohne Werkzeug über eine Kante/Knie) brechen.
Individuelle Rohrführungen (z. B. um Ecken, Einbauten) vorzeichnen und mit dem Heißschneider (oder einem Messer) ausschneiden.
Liegen zwei oder mehrere Sicherheitsrohre auf engstem Raum nebeneinander, diese stets durch Styroporwände trennen.

JUPITER Verlegehaspel zusammensetzen: die Transportsicherung a lösen. Die Umlenkstangen b (mit Gummikopf) aus den Koffer nehmen und außen (auf das Untergestell) schrauben. Die Führungsstangen c (mit Innengewinde) auf die Dreharme schrauben. Rohrrolle auflegen und die Führungsprofile d auf den Führungsstangen befestigen.
Damit beim Befestigen der Führungsprofile die Führungstangen nicht gelockert werden (Hebelwirkung), diese mit einer Wasserpumpenzange c festziehen.

Mit der Rohrverlegung am Verteiler beginnen. Zunächst das Rohr mit dem Kalibrierer zentrieren, entgraten (es muss eine 2 mm umlaufende Fase sichtbar sein) und in Form biegen (evtl. mit Biegefeder). Der Handkalibrierer ist auch als Kalibrieraufsatz für Akku-Bohrer (max. 500 U/min) einsetzbar.
Das Systemrohr immer gerade abschneiden bzw. ablängen (kein Schrägschnitt); siehe auch Verarbeitungsanleitung Systemrohr (u. a. im Koffer der Verlegehaspel).

      

JUPITER
IDEAL -Werkzeuge

      1 Rohrschneider
      2 Kalibrierer
      3 Biegefeder
      4 Verlegehaspel
      5 Pressmaschine
      6 Handpresse
      7 Heißschneider

Werkzeug für System IDEAL

Das JUPITER Systemrohr wird mit dem Rohrschneider 1 abgeschnitten, kalibriert 2 und evtl. mit der Biegefeder 3 in Form gebracht. Rohrrollen zur Montagehilfe von der Verlegehaspel 4 abrollen, Verbindungen mit der Pressmaschine 5 (bis 32 mm Rohr Handpresszange 6) oder Verschraubungen herstellen. Individuelle Rohrrillen mit dem Heißschneider 7 in die Systemplatten schneiden.

   
      

Systemrohr am Verteiler anschließen

Systemrohr verlegen

Pressverbindung herstellen

Die gesamte Verteilerschrankfront herausnehmen. Es empfiehlt sich, auch nach Montage aller Heizkreise diese wegen Beschädigungsgefahr noch nicht wieder einzusetzen. Am Verteiler die Überwurfmutter auf das Rohr schieben, die Druckhülse gerade ins Rohrende drücken, zusammen in den oberen Vorlaufverteileranschluss schieben und die Überwurfmutter festschrauben.

Das Sicherheitsrohr von der Verlegehaspel ziehen und mit einem großen Bogen vor sich herführend in die Rillen drücken. In aufrechter Haltung mit einem Fuß (harter Schuh vorteilhaft) fortlaufend das Rohr eindrücken. Vor einem Bogen Rohr mit dem Fuß fixieren, damit das Rohr beim Biegen die Führung nicht verläßt.

Das Ende einer Rohrrolle durch Schraub- oder Pressfittings an die nächste anschließen. Dabei die Rohrenden kalibrieren, in die Pressverbindung stecken und mit der Pressmaschine zu einer unlösbaren, dauerhaft dichten Verbindung verpressen.

Trockenestrich verlegen

Parkett verlegen

Systemfolie verlegen

20/25 mm Trockenestrich-Elemente (z.B. Fermacell) als Lastverteilschicht direkt auf das System nach Herstellerangaben verlegen.
Bewegungsfugen sind erst ab Raumlängen von 20 m zu berücksichtigen.

Lastverteilende Oberböden (Holz-dielen, 15 mm Parkett oder Laminat) können direkt verlegt werden. In diesem Fall müssen die Systemelemente auf den Untergrund (z.B. mit Fliesenkleber) geklebt werden. Die Feuchtigkeitssperre sowie PE-Trittschallfolie wird unter dem Oberboden verlegt. Beim Einsatz zwischen einer bestehenden Holzbalkendecke oder Holzlattung wird die Lattung an einer Kopfseite für die Übergänge zu den Teilfeldern unterbrochen. Die Rohrführung dort mit dem Heißschneider ausschneiden. Ein Randdämmstreifen ist hier nicht erforderlich.

Bei Nassestrichen zur Wannenbildung die JUPITER Systemfolie auf dem System auslegen. Die Lagen ca. 5 cm überlappen lassen. Beim Einsatz von Fließestrichen die Stöße abkleben.
Zum Schluss die vorgefertigten Etiketten (im Verteiler) für die Kennung der Heizkreise an die Verteilerabgänge kleben.
Für die nachfolgende Druckprobe z.B. mit Wasser kann die Hauswasserversorgung benutzt werden (3-6 bar ausreichend).